Abendliche Rituale
Ich habe schon oft, unter anderem von César Milan, gehört, dass Hunde feste Rituale und Gewohnheiten brauchen und kann dies auch bestätigen. Es scheint ihnen eine Form von Sicherheit zu geben, wenn es zB das Fressen immer gleich nach dem Spaziergang gibt. Gleichzeitig mögen sie aber auch Abwechslung sehr gern, denn nix ist langweiliger als jeden Tag das gleiche zu erleben, zB den Spaziergang um immer den gleichen Block, immer das gleiche Fressen, immer das gleiche Ball spielen. Da lieben sie die Anwechslung genauso wie Frauchen und Herrchen.
Und dennoch sind es im Grunde ihres Herzens Gewohnheitstiere.
Wenn ich am späten Abend nach Hause komme, läuft es zu 99% immer so ab; ich öffne die Schlafzimmertür, die beiden Rennen mir entgegen und freuen sich (<3), dann wird gestreichelt, dann gibt es Futter und ab geht's in den Garten, Pipi machen. Nach meinem duschen etc zurück ins Schlafzimmer, wo es dann noch eine kleine Kaustange gibt. Sobald diese vernichtet ist, legt sich Idefix links neben mich ins Bett, Jake hingegen legt sich auf meine Brust (und verdeckt damit dann auch ganz raffiniert iPad oder Buch), gibt mir "Küsschen" und läßt sich kraulen, bis er sich dann zu meinen Füßen einrollt und schläft.
Am Wochenende, wenn wir alle meistens den ganzen Tag zusammen verbracht haben, wird gerne noch mal im Bett gespielt, bevor die beiden dann totmüde einschlafen.
Ich mag unsere abendlichen Rituale, sie helfen mir von der Arbeit abzuschalten und mich zu entspannen. Gerade das kuscheln mit Jake ist pure Entschleunigung für mich.

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