Dienstag, 25. August 2015

Frauchen ist krank

Frauchen ist krank und Hund ist besorgt

 

Ich leide leider unter Allergien, hervorgerufen durch eine Histaminintoleranz. Das ist nicht nett, nee eher sehr nervig, denn man weiß eigentlich nie so genau "darf ich das jetzt essen/trinken/mir auf die Haut schmieren, oder besser nicht?!".

Gestern Nacht hat es mich dann wieder erwischt; wahrscheinlicher Auslöser waren wohl Pfirsiche in einer Bowle, und ich hing/saß die halbe Nacht vor und auf der Kloschüssel, die andere Hälfte mit kalten Schweißausbrüchen zitterte ich im Bett und kämpfte nebenbei mit einer derben Migräne (die im übrigen immer noch da ist, verdammtes Miststück!). Und die Hunde? Die begleiteten mich, wenn sie schnell genug waren auf die Toilette, blickten mich stumm mitleidsvoll an. Im Bett kuschelten sie sich extra eng an mich und leckten mir Hände und Füße. <3 Auch ließen sie mich länger als gewöhnlich schlafen (dank spätschicht muss ich morgens nicht früh raus, es sei denn, dem Jungspund Jake ist zu langweilig und er weckt, zu seiner Erheiterung, mich indem er sich schon mal auf mein Gesicht legt....welch ein Spaß!).

Auch der Hund (ein Hovawart) meiner Freundin bemerkte heute Nachmittag gleich, dass es mir nicht gut ging und kümmerte sich rührend um mich (ablecken, Pfötchen aufs Bein, Kopf an Kopf und immer wieder ablecken).

Hunde haben meiner Meinung nach einen besseren Umgang mit Kranken und/oder alten Menschen. Sie sind vorsichtiger, fürsorglicher als die meisten Menschen es sind. Ich bin daher eine absolute Befürworterin von den Organisationen, die es ermöglichen, dass Hunde (und ihre Trainer natürlich) kranke Menschen in Heimen und Krankenhäusern besuchen können.

 

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