Samstag, 29. August 2015

Horrornächte

Horrornächte

 

Jede Hundebesitzer kennt sie, die Horrornächte.

Ist der Hund noch klein und nicht stubenrein, sind besonders die Nächte aufreibend; entweder (im Idealfall) weckt einen der Hund weil er Pipi machen muss oder er weckt einen, weil er gerade Pipi gemacht hat! ;)

Also muss man sich rechtzeitig, anfangs so alle 2 Stunden, den Welpen schnappen und ab nach draußen, auch nachts! Irgendwann pendelt sich alles ein und man kann endlich wieder durchschlafen!

Aber auch später gibt es immer wieder diese *Psycho-Dusch-Szenen-Musik* Horrornächte.

Mal kotzt der Hund die halbe Nacht (Knochen...immer wieder), dann gibt es Magen-Darm (ja das gibt es auch bei Hunden! Und es ist nicht witzig) oder das erste Verliebtsein.

Am Mittwoch hatte ich so eine Horrornacht.

Ich kam Abends von der Arbeit nach Hause, fütterte die Hunde und dann ging es noch mal raus. Dort entdeckte Jake das erste mal einen Igel, ein sehr großes und kräftiges Tier. Er rannte hinter ihm her, der Igel rollte sich ein und Jake blaffte ihn an, immer und immer wieder. Sogar mein Freund wurde davon wach. Wir fingen das Tier ein und setzten es in einen Strauch. Damit wäre der Vorfall eigentlich zu Ende gewesen...eigentlich.

Jake konnte das ganze nicht vergessen. Er schlief zwar ein, wachte aber um 0:30 Uhr, um 3 Uhr und um 4:30 Uhr wieder auf und weckte mich. Erst dachte ich, er müsse halt, nee nee, aber rannte immer nach draußen zu der Stelle, an der er den Igel gefunden hatte. Vielleicht war er der Ansicht, der Igel würde wieder kommen, ich weiß es nicht. Es war aber eine sehr sehr kurze Nacht, denn da Jake zwar stubenrein ist mit seinen 10 Monaten, so hat er schnell Durchfall und wirklich aufhalten kann er das nicht. Also bin ich jedesmal aufgestanden und mit ihm rausgegangen. Meine Augenringe am nächsten Tag waren eine Herausforderung für meinen Concealer! :D

 

 

 

 

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